Gedacht

Soll die Kunst das Leben bessern?

„Soll die Dichtung das Leben bessern?“ wurde 1955 der Dichter Gottfried Benn gefragt. Er antwortete mit einem Vortrag im Kölner Funkhaus und der ihm eigenen, bisweilen maliziösen Ironie.  Das Thema des Vortrages, aktualisierte die bis heute oft und gerne gestellte Frage nach Sinn und Zweck der Kunst, ihrem gesellschaftlichen Nutzen.

 

 

Antworten auf derart allgemein gehaltene Themen fallen erwartungsgemäß unterschiedlich aus und mancher ändert seine Meinung auch über die Jahre. Gottfried Benn allerdings blieb sich treu, er hielt sich zu dem, was er schon mehr als zwanzig Jahre zuvor in ähnlich gelagerten Debatten vertreten hatte. Das wird besonders auch deutlich dadurch, dass er Formulierungen aus verschiedenen Rundfunkvorträgen und schriftlichen Einlassungen vom Ende der neunzehnhundertzwanziger Jahre weitgehend identisch in seinen Vortrag von 1955 übernahm.

Diese Stetigkeit, Benns grundsätzliche Skepsis gegen die sogenannte „engagierte Literatur“ und seinen stoischen Blick auf die Geschichte, mag folgende Formulierung aus dem Vortrag „Soll die Dichtung das Leben bessern?“ illustrieren, die so bereits 1929 gewählt wurde, in einer Antwort – „Über die Rolle des Schriftstellers in dieser Zeit“ (BENN, S. 1661) – auf Angriffe durch Egon Erwin Kisch und Johannes R. Becher in der  Neuen Bücherschau und die später dann erneut auftauchte, 1930 in dem Rundfunkdialog „Können Dichter Die Welt verändern?“ (BENN, S. 1669) sowie 1931 in dem Rundfunkvortrag „Die neue literarische Saison“ (BENN, S. 983). Dazuhin wählte Benn diese Formulierung auch in seiner Entgegnung auf Johannes R. Becher in einer Radiosendung vom 6. März 1930.

Ich las kürzlich bei einem englischen Nationalökonomen, dass der Arbeiter in England heute komfortabler und mondäner lebt als in früheren Jahrhunderten die Großgrundbesitzer und die Herren der Schlösser. […] Also heute leben die Arbeiter wie die Reichen vor drei Jahrhunderten, und in drei Jahrhunderten wird wieder das gleiche Verhältnis sein und immer so fort, und immer geht es weiter hinan und empor mit Menschheitsdämmerungen und Morgenröten und mit sursum corda und per aspera ad astra, die Armen wollen ‚rauf, und die Reichen wollen nicht herunter, das alles ist doch schon gar nicht mehr individuell erlebbar, das ist doch ein funktioneller Prozess der Tatsache der menschlichen Gesellschaft. Wo sollte dabei bessernd die Dichtung stehen? (BENN, S. 1150)

Geht es nach Benn, so ist von der Dichtung eine Besserung des Lebens weder in technischer, noch in politischer, aber auch nicht in sozialer oder medizinischer, ja nicht einmal in kultureller Hinsicht zu erwarten, da man seiner Ansicht nach „scharf zwischen zwei Erscheinungen unterscheiden sollte, nämlich der des Kunstträgers und der des Kulturträgers.

Kunst ist nicht Kultur, Kunst hat eine Seite nach der Bildung, der Erziehung, der Kultur, aber nur, weil sie eben das alles nicht ist, sondern das andere, eben Kunst. (BENN S. 1150)

Auch dies eine Wendung, die mehrfach auftaucht.

Für Benn gilt: wer das Leben organisieren will, wird nie Kunst machen, der darf sich auch nicht zu ihr rechnen; […]. Kunst hat, so Benn, keine geschichtlichen, therapeutischen oder pädagogischen Ansatzkräfte.

Das Leben nur zu bessern, in dem Bemühen die Abgründe des Menschen „durch Wollwesten und Streuselkuchen“ zu füllen (BENN, S. 990), das wäre für einen Dichter mit dem Anspruch eines Gottfried Benn dann doch zu wenig, Kunst – in seinem Fall die Dichtung – kann mehr:

Die Dichtung bessert nicht, aber sie tut etwas viel Entscheidenderes: sie verändert. […] Alle Dinge wenden sich um, alle Begriffe und Kategorien verändern ihren Charakter in dem Augenblick, wo sie unter Kunst betrachtet werden, wo sie sie stellt, wo sie sich ihr stellen. Sie bringt ins Strömen, wo es verhärtet und stumpf und müde war, in ein Strömen, das verwirrt und nicht zu verstehen ist, das aber an Wüste gewordene Ufer Keime streut, Keime des Glücks und Keime der Trauer, das Wesen der Dichtung ist Vollendung und Faszination. (BENN, S. 1157)

Es ist diese Widerborstigkeit gegen die völlige Vereinnahmung durch vermeintlich Höherwertiges, nach dessen Maßgabe dann auch die Kunst evaluiert wird, die den Einzelgänger Gottfried Benn, in seinem Ernst und seiner Insistenz, mit weiten Teilen der künstlerischen Moderne verbindet, für deren Glanz und Ausklang sein Werk repräsentativ ist. Das ist keine Flucht, kein Eskapismus, vielmehr die Weigerung den Menschen gänzlich nach Nützlichkeit und praktischen Zwecken zu richten.

 

2.

Nun könnte man hoffen, dass die Kunst wenigstens die wirtschaftliche Situation der Ausübenden besserte, aber auch darauf sollten diese nicht zählen, das derbe Wort von der ‚brotlosen Kunst‘ hat aufs Ganze der Künste gesehen, nichts an Geltung eingebüßt.

1926, als vierzigjähriger, international durchaus anerkannter Dichter berechnete Gottfried Benn für seine autobiografische Schrift „Summa Summarum“ (BENN, S. 1881), dass er in den fünfzehn Jahren seit dem Erscheinen seiner ersten Publikation an Honoraren „für Bücher, einschließlich Gesammelte Schriften, Feuilletons, Nachdruck“ und „Übernahme in Anthologien“ insgesamt 975 Mark an Einnahmen hatte, das sind nach seinen Berechnungen 4,50 Mark im Monat und das ist nicht viel. Gottfried Benn war zeitlebens auf die Einkünfte aus seiner Tätigkeit als Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten angewiesen; bereits über sechzig Jahre alt, leistete er im völlig zerstörten Nachkriegsberlin noch ärztliche Nachtdienste und schrieb hierzu, „alles das muss sein, es ist gemäß und ich möchte es nicht missen“. („Doppelleben“, BENN, S. 2003)

Die meist prekäre wirtschaftliche Situation der Kreativen scheint heute jedoch weniger denn je abzuschrecken – „ungeheuer viele wollen etwas werden, mehr als ein Fünftel aller Schulabgänger, so sagen es die Umfragen, möchte irgendetwas „Kreatives“ machen“, schreibt Hanno Rauterberg in seinem Beitrag „Heiß auf Matisse“ für DIE ZEIT Nr. 17 vom 20.04. 2006. „Dass allerdings weniger als fünf Prozent der Absolventen von ihrer Kunst werden leben können“, war in dem Artikel „Und dann?“ von Bastian Berbner für DIE ZEIT Nr. 13 vom 25.03.2010 über die Studierenden an deutschen Kunsthochschulen nachzulesen.

Was für die Absolventen von Kunsthochschulen gilt, lässt sich ähnlich wohl, mit Einschränkungen sicherlich, auch für die Studierenden der darstellenden Künste, der Hochschulen für Film und Medien, die Absolventen von Musikhochschulen, diverser Designstudiengänge und geisteswissenschaftlicher Fächer feststellen, aber: „Die meisten Studenten sind sich offenbar des Problems bewusst – und können damit leben.“ Sie „halten Eigeninitiative neben künstlerischer Qualität für ein zentrales Kriterium, um es in diese auserlesene Riege zu schaffen.“

Nun ist es, denke ich, fraglich, ob ein Studium grundsätzlich auf ein bestimmtes Berufsbild zugeschnitten sein muss, ob ein Studium mithin bloße Berufsausbildung sein sollte; und schaut man auf die Heterogenität der aktuellen Kunstszenen scheint mir dies im Fall der Bildenden Künste fraglicher denn je. Vielleicht ist es doch hilfreich, Studiengänge flexibler und offener, mehr an Interessen und Inhalten auszurichten, als an Berufsbildern und eng darauf zugeschnittenen Fertigkeiten. Nicht zuletzt das Desaster beim Bologna-Prozess weist auch in diese Richtung.

Ein Kunststudium sollte meiner Ansicht nach eher eine Ausbildung zum „Geek“ als zum „Professional“ sein, ganz Sinne der Beschreibung des „Geek“ durch Ethan Gilsdorf im Interview mit Henry Jenkins.

To be „cool“ is to like things because everyone else does. To be a „geek“ is the opposite: to have a passion, to care about the details of a thing, to care about getting it right, to go deep into a subject matter – and not care what people think. Geeks are the keepers of that secret flame for something long before it’s cool, or long after the fad has passed, whether or not the thing they loved was ever in fashion or not.

 

3.

Wenn schon die Kunst also das Leben nicht bessern kann, dann vielleicht das Spielen, zumindest Jane McGonigal ist davon überzeugt und vertritt diese These auch sehr überzeugend in ihrem Vortrag „Gaming can make a better world“ von Februar dieses Jahres auf der TED Conference 2010 in Long Beach, Kalifornien.

 

 

Jane McGonigal arbeitet am Institute For The Future und entwickelt sogenannte Alternate Reality Games. Ein ARG ist ein gewöhnlich webbasiertes Spiel, das eine Vielzahl von Medien für die interaktive Entwicklung der Spielhandlung nutzt. Spieler sind zugleich Koautoren und für Ihre Beiträge zur Spielhandlung nützen sie E-Mails, Webseiten, Chats, Telefone, Videos und zum Beispiel auch die Post. Das spezielle an diesen Spielen ist die enge Verbindung von Spielhandlung und Alltagswirklichkeit der Spieler.

Jane McGonigal entwickelte Spiele wie „World Without Oil“ (2005), das eine extreme Ölknappheit simuliert. Die Mitspieler müssen dabei Ihren Alltag so umstellen, als bestünden die Engpässe der Ölversorgung tatsächlich; außerdem das Spiel „Superstruct“ (2008), dessen Szenario davon ausgeht, dass ein Supercomputer, das „Global Extinction Awareness System (GEAS)“, das wahrscheinliche Ende der Menschheit in den nächsten fünfundzwanzig Jahren vorhersagt. Nun gilt es Lösungen für die realen Probleme der Menschheit zu finden, dieses Jahr in Zusammenarbeit mit dem World Bank Institute Anfang März erst gestartet, mittels „Evoke“, bei dem Antworten auf die drängendsten sozialen Fragen der Zukunft gesucht werden.

Beim Vortrag von Jane McGonigal ist mir dreierlei ein- beziehungsweise aufgefallen.

  1. Alternate Reality Games wie die von Jane McGonigal konzipierten, könnten sich zu eine neuen Art Kunst entwickeln.
  2. Spieler, denen ein überraschender, kaum für möglich gehaltener Gewinn gelingt, die einen sogenannten „epic win“ erzielen, zeigen dabei einen charakteristischen Gesichtsausdruck, der auch bei Protagonisten meiner Bilder zu sehen ist, ein etwas ungläubiges Staunen, ein Ausdruck intensiver Zugewandtheit, von Wachheit, von Serendipity.
  3. Einige Teilnehmer des Spieles „World Without Oil“ haben auch nach Ende des Spieles ihre veränderten, energiesparenden Lebensgewohnheiten im Alltag beibehalten. Die Welt zu retten, oder das Rechte zu tun, waren als Motivation nicht ausreichend, die eigenen Gewohnheiten zu ändern, ein Spiel schon.

Das ist ein schöner Beleg für die Wirksamkeit spielerischer Fiktionen. Ich assoziiere hier nicht nur „Form follows fiction!“ (Peter Kruse) und „Material culture makes culture material“ (Grant McCracken), sondern auch „der Mensch […] ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“ (Friedrich Schiller)

 

4.

Einer, der auch nicht recht überzeugt ist, die Kunst, speziell auch die Malerei sei dazu da, das alltägliche Wohlbefinden zu sichern oder zu bessern, ist der Philosoph Maurice Merleau-Ponty.  In seinem Aufsatz „Das Auge und der Geist“ schreibt er:

Da ist er, lebenstüchtig oder nicht, […] leidenschaftlich darum bemüht, dieser Welt in der Skandal und Ruhm der Geschichte widerhallen, Gemälde abzugewinnen, die den Ärgernissen und den Hoffnungen der  Menschen kaum etwas hinzufügen werden […]. (MERLEAU-PONTY, S. 278).

Was also macht die Malerei? Antwort: „Seit Lascaux bis zum heutigen Tag zelebriert sie kein anderes Rätsel als das der Sichtbarkeit.“ (MERLEAU-PONTY, S. 284). Was aber hat es auf sich mit diesem Rätsel der Sichtbarkeit, das die Malerei zelebriert?

So fundamental gehaltene Antworten hat man gerne ausführlicher erklärt und was Merleau-Ponty in dieser Hinsicht leistet, hat mich beeindruckt, besonders weil es mit meiner Erfahrung als Maler konvergiert.

Alle sind wir ein Teil der Welt. Als Teil der Welt sehen wir uns in der Welt. Als Teil der Welt erfahren wir die Welt. Das Auge ermöglicht das Sehen der Welt. „Das Auge“ meint dabei nicht unsere Augen, unser Sehvermögen in einem engen Verstand, ebenso wenig verweist „das Sehen“ bloß auf das optische Funktionieren der Augen. „Das Sehen“ und „das Auge“ sind hier vielmehr Synonyme für die Gegebenheiten unserer visuellen Wahrnehmung, deren Komplexität die Neurowissenschaften eindrucksvoll belegt.

Merleau-Ponty unterscheidet den Leib (le chair) und den Körper (le corps). Der Körper ist äußerlich, materiell, unsere Gegenständlichkeit; der Leib ist die Summe des auf unserer Körperlichkeit basierenden Erlebens und unserer Erfahrung.

Die Welt zu sehen, bedeutet für den Menschen immer zugleich, sich in der Welt zu sehen. Wir sind ein Sichtbares unter Sichtbarem. Dieses ursprüngliche Erlebnis und Ereignis der Sichtbarkeit, in dem Selbstwahrnehmung und Weltwahrnehmung verklammert sind, konstituiert uns als Menschen in der Welt, macht unseren Körper erst zu unserem Leib.

[…] da, wo ein Sichtbares sich anschickt zu sehen, wird es für sich selbst und durch das Sehen aller Dinge sichtbar. (MERLEAU-PONTY, S. 280)

Der Philosoph Lambert Wiesing formuliert diesen Sachverhalt etwas kühler.

Es gibt den Wahrnehmenden, weil es das Wahrnehmen von Gegenständen gibt, welches den Wahrnehmenden so sein lässt, wie er ist. (WIESING, S. 118 )

Es ist dieser Leib, ein Sehendes und Sichtbares zugleich, dem die Malerin das Bild der Welt entnimmt, und es ist das Ereignis der Sichtbarkeit, das die Malerei wieder und wieder aktualisiert, indem sie das „profane Sehen“ überschreitet, dafür gibt es nicht die Abkürzung des Tricks, denn Malen ist sichtbar machen, Vollzug der Sichtbarkeit, als das zur Welt kommen des Menschen.

Indem der Maler der Welt seinen Leib leiht, verwandelt er die Welt in Malerei. (MERLEAU-PONTY, S. 278)

Ähnlich wie Gottfried Benn weist Maurice Merleau-Ponty das Ansinnen zurück, Kunst müsse einen praktischen Nutzen vorzuweisen haben. Auch für ihn ist sie vor allem Möglichkeit, sich sehr viel grundsätzlicher des Menschlichen zu vergewissern. Wenn man sich darüber hinaus vergegenwärtigt, „dass in jeder Form, die fasziniert, genügend Substanzen von Leidenschaft, Natur und tragischer Erfahrung leben“ (BENN, S. 1156), dann ist klar, dass auch die Geschichte, unser Glück und Unglück dabei nicht zu kurz kommen.

Nicht weniger radikal formuliert Theodor W. Adorno.

Alle Formen der Musik, nicht erst die des Expressionismus, sind niedergeschlagene Inhalte. In ihnen überlebt was sonst vergessen ist und unmittelbar nicht mehr zu reden vermag. Was einmal Zuflucht suchte bei der Form, besteht namenlos in deren Dauer. Die Formen der Kunst verzeichnen die Geschichte der Menschheit gerechter als die Dokumente. Keine Verhärtung der Form, die nicht als Negation des harten Lebens sich lesen ließe. (ADORNO, S. 47)

Diese Anstrengung zur Klärung des Sehens, unserer Wahrnehmung, als eine  unablässige Selbstvergewisserung des Menschen als Mensch in der Welt, das ist es, was die Innovationen der Moderne motivierte und was ihr Legat an die Postmoderne ist.

 

5.

Die Neigung zum Rätselhaften und zum unerklärten Tiefsinn gehört zum Klischee vom Künstler. Der Aufsatz von Merleau-Ponty hat mich deshalb so fasziniert, weil er so nahe an meinem eigenen Erleben formuliert. Ich bin Maler und Zeichner, meine Bilder sind „Erfindungen“, das heißt, ich male nicht vor dem Motiv und ich male auch nicht direkt nach Vorlagen, was jedoch nicht bedeutet, dass ich keine Fotos oder Gegenstände nutzte, um mich des Aussehens oder irgendwelcher Details von Bildmotiven zu vergewissern.

Wenn ich längere Zeit nicht arbeite, wird mir unbehaglich; ich habe dann das nagende Gefühl selbst unsichtbar zu werden. Ich leihe der Malerei nicht nur meinen Leib, ich erhalte diesen Leib auch durch Malerei, indem ich mich durch die Malerei der Sichtbarkeit vergewissere – auch meiner Sichtbarkeit, als Grundzug des Menschlichen im oben beschriebenen Sinne.

Umgekehrt finde ich das Malen uninteressant, wenn es dies nicht leistet und zwar durchaus aktuell, während des Malens, schon bei der Arbeit ist mir dieses spezielle, neuerliche zur Welt kommen unabdingbar – dieses aufregende Sichtbarmachen und Sichtbarwerden des Ungesehenen.

 

Quellen:

ADORNO, THEODOR W.; Philosophie der neuen Musik, (Suhrkamp Verlag) Frankfurt a. Main 1997

BENN, GOTTFRIED; Gesammelte Werke (3 Bde., fortlaufend paginiert), (Zweitausendeins) Frankfurt a. Main 2003

ders., a.a.O.; Soll die Dichtung das Leben bessern? (Vortrag im Kölner Funkhaus 15.11.1955) (S. 1147)

ders., a.a.O.; Über die Rolle des Schriftstellers in dieser Zeit (Eine briefliche Entgegnung auf die Angriffe von J. R. Becher und E. E. Kisch in der Neuen Bücherschau VII, 9, veröffentlicht in der Neuen Bücherschau VII, 10, 1929 (S. 1661)

ders., a.a.O.; Können Dichter Die Welt verändern? (Rundfunkdialog 1930) (S. 1669)

ders., a.a.O.; Die neue literarische Saison (Rundfunkvortrag, Berlin 28.08.1931) (S. 983)

ders., a.a.O.; Summa Summarum (S. 1181)

ders., a.a.O.; Doppelleben (S. 1935)

ders., a.a.O.; Probleme der Lyrik (sog. „Marburger Rede“, gehalten am 21.08.1951 in der Universität Marburg) (S. 1058)

BERBNER, BASTIAN, Und dann?, DIE ZEIT, Nr. 13 vom 25.03.2010, http://www.zeit.de/2010/13/C-Kunst-Marketing?page=1

JENKINS, HENRY; A Kind of Vast Game: An Interview with Ethan Gilsdorf (Fantasy Freaks and Gaming Geeks) (Part Two), http://henryjenkins.org/2010/04/a_kind_of_vast_game_an_intervi_1.html

KRASS, STEFAN; Soll die Dichtung das Leben bessern?, Gottfried Benn in Dokumenten, SWR2, RadioART Literatur, 03.02.2004

MERLEAU-PONTY, MAURICE; Das Auge und der Geist, Philosophische Essays, (Felix Meiner Verlag) Hamburg 2003, S. 275 ff

RAUTERBERG, HANNO; Heiß auf Matisse, DIE ZEIT, Nr. 17 vom 20.04. 2006, http://www.zeit.de/2006/17/Kunst-Dossier

SCHILLER, FRIEDRICH; Über ästhetische Erziehung, 15. Brief, in: Schillers Werke, Bd. 4, (Insel Verlag) Frankfurt a. Main 1966, S. 238

WIESING, LAMBERT; Das Mich der Wahrnehmung, (Suhrkamp Verlag) Frankfurt a. Main 2009

 

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3 replies »

  1. Wie schön zu sehen, daß Du, als wortgewandter und bildender Künstler, die Welt besser machen kannst. Kunst ist für mich Ausdruck. Der Künstler verleiht seinen Gefühlen oder Gedanken Ausdruck, für ihn wird die Welt dadurch natürlich schöner und besser. Er hat das, was sich aus ihm herausdrängen möchte, befreit. Für den Kunstbetrachter kann es die Welt verbessern, vorausgesetzt er fühlt sich angesprochen und kann dem Kunstwerk etwas abgewinnen, hat das Empfinden, daß sein inneres Gefühl hier zum Ausdruck kommt oder daß ihm der Künstler zu einem Ausdruck verhilft. Du bist sichtbar, auch wenn Du nicht malst, nur – mag sein, daß Du Dich unsichtbar fühlst. Ich seh Dich…

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